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Informationen
für Patienten und Angehörige

Demenz-sensibles Krankenhaus

Mit dem Projekt "Demenzsensibles Krankenhaus" möchten wir die bestmögliche Versorgung von Patienten erreichen, die von einer Demenz betroffen sind. Denn für Patienten mit der Begleitdiagnose Demenz kann ein Krankenhausaufenthalt vielfältige Herausforderungen bedeuten:

  • Die Vorbereitungszeit von Eingriffen und Untersuchungen steigt an, weil Patienten nicht verstehen oder nicht einwilligen können.
  • Therapieransätze können vom Patienten nicht nachvollzogen werden oder der Patient ist nur eingeschränkt kooperativ.
  • Der Patient kann Gefahren nicht gut abschätzen und den Behandlungserfolgt nicht aktiv unterstützen.
  • Der Patient ist besorgt oder ängstlich, weil er sich nicht orientieren kann.
  • Der Patient reagiert aggressiv und abweisend.
  • Der Patient irritiert seine Umwelt mit seinen Verhaltensweisen.
  • Es besteht ein hoher Abstimmungsbedarf mit Angehörigen oder Betreuern.
  • Es benötigt viel Zeit Vertrauen zu den Patienten herzustellen.

Die Auswirkungen bestehen darin, dass sich Klinikaufenthalte stark verlängern und hierdurch Risiken entstehen. Ein Mensch mit einer Orientierungsstörung ist am Besten in seiner gewohnten Umgebung aufgehoben. 

Wir werden in Zukunft mit einem erhöhten Patientenaufkommen mit der Begleitdiagnose Demenz konfrontiert sein. Bislang existieren in Deutschland im Bereich der Akutkrankenhäuser nur wenige Angebote. Diese Lücke schließen wir mit diesem Projekt. Wir beteiligen uns damit an der Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Gemeinsam für Menschen mit Demenz".
 

Diese Maßnahmen führen wir durch

Viele kleine Details tragen dazu bei, unsere Patienten in ihren Fähigkeiten zu stützen, ihnen das Gefühl von Wohlbefinden und Sicherheit zu geben, so dass ihre Genesung optimal gefördert wird und Krankenhausaufenthalte so kurz wie möglich sind. 

Einige Beispiele:

  • Wir haben speziell ausgebildetes Personal im Einsatz.
  • Wir haben speziell eingerichtete Patientenzimmer mit Orientierungshilfen.
  • Wir erfassen Hinweise bei Demenz bereits bei der Aufnahme.
  • Wir haben unauffällige, aber wirksame Weglaufsicherungen.
  • Alle Mitarbeiter sind im Umgang mit Demenzerkrankten geschult.
  • Wir haben Mobiliar aus vergangener Zeit in unsere Aufenthaltsbereiche integriert.
  • Wir beraten Patienten und Angehörige vor, während und nach der Behandlung.
  • Wir setzen ein spezielles Schmerzkonzept ein.
  • Wir setzen zusätzliches Betreuungspersonal ein.
  • Wir setzen spezielle Speiseversorgungskonzepte um (spezielles Geschirr, Fingerfood)
  • Wir ermöglichen die kostenlose Aufnahme einer Begleitperson.
  • Wir beziehen individuelle, biografische Informationen ein.
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