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Capio Krankenhaus Land Hadeln

Große Ortstraße 85
21762 Otterndorf

Tel. +49 (0)4751 908-0
Fax: +49 (0)4751 908-110
E-Mail: info.cklh@de.capio.com

Medizin und Pflege
im Capio Krankenhaus Land Hadeln

Risikomanagement

Die Gesundheit und Genesung unserer Patienten ist das höchste Bestreben unseres täglichen Handelns. Das bedeutet, wir tun alles in Diagnostik, Therapie und Unterbringung unsere Patienten. Und wir wollen sie vor Gesundheitsrisiken im Krankenhaus bestmöglich schützen.

Sicherheit fängt überall an, und unsere Patienten können mithelfen

Waschung vor dem Eingriff

Operationen sind mit einem Wundinfektionsrisiko verbunden. Dieses senken wir z. B. bei geplanten Gelenkersatz-Operationen, indem wir unseren Patienten vor ihrem Krankenhausaufenthalt ein spezielles Duschgel und eine Nasensalbe mitgeben. Diese antiseptischen Waschungen reduzieren das natürliche Keimspektrum auf der Haut, so dass während und nach Eingriffen weniger Keime in die Wunde eindringen. Das senkt die Gefahr von Infektionen und erhöht die Patientensicherheit.

Stürze vermeiden

Viele Patienten sind durch Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen körperlich beeinträchtigt und können sich nicht wie gewohnt bewegen. Medikamente wie Narkose-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel können dies noch verstärken. Um Stürze zu vermeiden, beraten wir unsere Patienten bei Bedarf vorsorglich – etwa bei der Auswahl der passenden Schuhe.

Unverwechselbar: Namensschilder & Patientenarmbänder

Unsere Patienten erhalten bei der stationären Aufnahme ein Patientenarmband mit ihrem Namen. Die Armbänder tragen dazu bei, Verwechselungen zu vermeiden. In besonderen Situationen, wie vor einer Operation, wird der Name des Patienten zusätzlich erfragt. Auch unser Personal im Krankenhaus trägt Namensschilder. So wissen unsere Patienten immer, mit wem sie gerade sprechen.

Checklisten rund um die Operation

Wissenschaftliche Untersuchungen von Tausenden von Patienten belegen, dass Mithilfe von Checklisten Fehler besser erkannt und auch vermieden werden.

Mit unseren Checklisten erhöhen wir die Sicherheit rund um Operationen, indem wir wichtige Informationen noch einmal zusätzlich abfragen:   

  • Vor der Operation fragen wir nach wichtigen Symptomen, Medikationen und Erkrankungen.
  • Wir markieren den Teil des Körpers, an dem der Eingriff stattfinden soll, mit einem Stift; bei kleineren Eingriffen markieren wir das Operationsgebiet auf der Checkliste.
  • Vor der Narkose fragen wir unsere Patienten nach Namen und Geburtsdatum.
  • Wir stellen Fragen zur geplanten Operation und lassen uns vom Patienten die Stelle des geplanten Eingriffs zeigen.

Druckgeschwür vorbeugen

Sobald ein Krankenhausaufenthalt abzusehen ist, beurteilen wir das individuelle Risiko unserer Patienten für Wundliegegeschwüre (Dekubitus). Bei erhöhter Gefahr leiten wir vorbeugende Maßnahmen ein:

  • Wir fördern Bewegung und Mobilisation
  • Wir entlasten gefährdete Stellen mit Hilfe eines Bewegungsförderungsplans
  • Wir pflegen die Haut mit besonderen Maßnahmen

Zusammen stark: Gemeinsame Visite

Wir verstehen die Visite als Dialog zwischen Patient und unseren ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Mitarbeitern. Durch die gemeinsame Visite von Ärzten und Pflegekräften am Patientenbett vermeiden wir Fehler, die z. B. durch unvollständiges Weitergeben von Informationen entstehen können.
 

Übergreifende Risikomanagement-Methoden

Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen

Todesfälle, aber auch Zwischenfälle, Komplikationen oder Therapieverläufe, aus denen Schlussfolgerungen für künftige Verbesserungen in der Behandlung gezogen werden können, werden hier interdisziplinär und offen im Team des Krankenhauses besprochen. M&M-Konferenzen finden einmal monatlich statt.

Sicherheitsbegehungen/interne Audits

Regelmäßig finden interne Audits vor Ort zur Überprüfung von Maßnahmen und Prozessen statt, die die Patientensicherheit betreffen: Patientenarmbänder, OP-Checklisten, der Umgang mit Dekubitus und Sturz sowie die Analyse zurückliegender Schadensfälle der Klinik stellen die kontinuierlich Patientensicherheit sicher

Risikomanagement-Review (GRM – Global Risk Management)

Vierteljährlich findet ein Risikomanagement-Review statt: Das Team des Risikomanagements stellt in Zusammenwirkung mit den Ärzten Kennzahlen und Checklisten des Risikomanagement/der Patientensicherheit zusammen, um daraus Verbesserungspotentiale und notwendige Maßnahmen ableiten zu können.

Antibiotic Stewardship

Antibiotic Stewardship beschreibt ein Konzept zum verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika bei Infektionskrankheiten. Hier gilt es, Maßnahmen bezüglich Auswahl, Dosierung, Darreichungsform und Anwendungsdauer im Krankenhaus umzusetzen, um das beste Behandlungsergebnis für unsere Patienten zu erreichen und der optimalen Patientensicherheit nachzukommen.

Medizinproduktsicherheit

Der Beauftragte für Medizinproduktsicherheit nimmt folgende Aufgaben wahr:

  • Er ist Kontaktperson für Behörden, Hersteller und Vertreiber im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten
  • Er koordiniert interne Prozesse zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber
  • Sind Mängel, Fehler o. ä. eingetreten, koordiniert und beaufsichtigt er Umsetzung und Durchführung der Rückrufmaßnahmen nach § 5 des Medizinproduktgesetzes
Risikomanager

Melanie Steffens
Tel: +49 (0)4751 908-550
E-Mail: Melanie.Steffens@de.capio.com


Diana Möller
Tel: +49 (0) 4751 908-101
 

Hygienefachkraft

Simone Bartosch
Tel: +49 (0)4751 908-271
E-Mail: Simone.Bartosch@de.capio.com

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

E-Mail: Medizinproduktesicherheit.Otterndorf@de.capio.com

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