Deutsche Venen-Liga e.V.

30 Prozent der erwachsenen Deutschen sind an einem Krampfaderleiden oder dessen Folgezuständen manifest erkrankt. Bundesweite Aktionen mit Aufklärung, Beratung und Prävention bei Venenleiden sind seit 25 Jahren Aufgabe der Deutschen Venen-Liga e.V. (DVL) - einer der größten Patientenorganisationen Deutschlands. Mit der Geschäftsstelle Nord in Otterndorf gibt es einen regionalen Schwerpunkt zwischen Elbe und Weser.

„Aufklärung und Beratung sind wichtige Aufgaben, die unsere acht regionalen Geschäftsstellen sehr ernst nehmen“, so Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V. Denn ob man seine Venen gesund erhalten oder kranke Venen heilen möchte, die Behandlungs- und Therapieangebote sind groß und für viele Betroffene unübersichtlich. Darum legt die DVL einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Patienteninformation und Kooperation mit qualifizierten Venenzentren. „Das Venenzentrum Elbe-Weser am Capio Krankenhaus Land Hadeln überzeugt mit einer medizinisch hochspezialisierten Behandlung und steht für ärztliche Kompetenz und menschliche Nähe“, so Petra Hager-Häusler.

Venenleiden sind eine Volkskrankheit und werden häufig vererbt. Dennoch kann jeder etwas tun, um die Beschwerden zu lindern. Unser Tipp: Bewegung, Bewegung und noch einmal Bewegung. Dabei bringen eher sanfte Sportarten, wie Venen-Gymnastik, Venen-Walking oder Schwimmen, das Blut auf Touren. Wir bieten für die interessierte Bevölkerung Kurse in Venen-Gymnastik und Venen-Walking an. Wer Lust hat, sich in geselliger Runde regelmäßig zu bewegen und gleichzeitig Gutes für seine Venen zu tun, ist herzlich eingeladen. Es fällt keine Kursgebühr an.

Wichtig für die Venengesundheit ist ein Lebensstil, der die Durchblutung der Venen unterstützt. Mit kleinen Tipps lässt sich oft viel erreichen:

  1. Lieber liegen und laufen statt sitzen und stehen – Beine öfter hochlegen.
  2. Walking, Radfahren und Schwimmen – diese sanften Sportarten bringen das Blut auf Touren. So bleiben Venen gesund.
  3. In flachen Schuhen gehen – und die Treppe nehmen, statt Fahrstuhl fahren. Wer viel steht oder sitzt: Kompressionsstrümpfe tragen, kleine Übungen machen (Füße kreisen), Beine nicht übereinander schlagen.
  4. Ballaststoffreich essen - Übergewicht, Alkohol und Nikotin erhöhen das Thromboserisiko.
  5. Beine morgens kalt abduschen – zehn Sekunden, von außen nach innen zur  Leiste, erst das linke Bein, dann das rechte. Hitze, pralle Sonne, Sauna und heiße Bäder besser lassen, sie erweitern die Venen. Und zu Hause, im Garten, am Strand viel barfuß laufen.