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Samstag, 19. Mai 2012

Spezialgebiete

Thrombosebehandlung 

Blutgerinnsel in den tief liegenden Venen bezeichnet man als Thrombose. Sie führt zu Schmerzen des Beines beim Gehen, zu Blauverfärbung und zur Schwellung des Beines. Die Haut wird glänzend und gespannt. Tritt diese Veränderung auf, sollte auf jeden Fall eine umgehende Untersuchung auf Thrombose erfolgen, da unbehandelt häufig als Komplikation eine Lungenembolie auftritt.
 
Durch die Entwicklung moderner Medikamente und neuer Erkenntnisse hat heute die Erkrankung viel von ihrem Schrecken verloren. Ohne dass sich das Risiko für den Patienten vergrößert, kann in den meisten Fällen die Thrombose nach sorgfältiger Voruntersuchung über ihre Ausdehnung bei einem mobilen Patienten ambulant behandelt werden.
Um Spätkomplikationen wie ständige Schwellung und Schweregefühl des Beines oder gar ein offenes Bein zu verhindern ist auch die weitere fachärztliche Behandlung nach einer Thrombose wichtig (Link zum Merkblatt Thrombose, vgl. Internetseite Stade)

 

Postthrombotisches Syndrom

Als postthrombotisches Syndrom (PTS) wird der dauerhaften Schadens am tiefen Venensystem des Armes oder des Beines nach einer abgelaufenen tiefen Venenthrombose bezeichnet. Während der Auflösung des Gerinnsels findet  im Sinne einer Selbstheilungsreaktion des Körpers an der Venenwand ein Entzündungsprozess statt. Diese Reaktion führt dazu, dass  die  verstopften Venen wieder durchgängig werden. Dabei werden jedoch häufig die Venenklappen im betroffenen Bereich angegriffen, schwer in der funktion geschädigt oder sogar zerstört. Es fehlt somit der wichtigste Teil des Rückflussmechanismus. Somit  entwickelt sich das „Postthrombotische Syndrom“, von dem etwa 50 Prozent aller Thrombose-Patienten betroffen sind.

Auch die Weiterbehnadlung und Betreuung von Patienten, die früher einmal eine tiefe Beinvenenthrombose erlitten haben, gehört in fachärztliche Hand, um weitere Sekundärschäden zu vermeiden. Eine kompetente Kompressionstrumpfversorgung ist enorm wichtig.

 

Lymphödeme

Ambulant therapieresistente Lymphödeme der Beine werden mit dem Verfahren der komplexen physikalischen Entstauungsbehandlung angegangen. Hierunter ist zu verstehen: Die Lymphdrainage, welche manuell   mit  zweimal tgl. Anlage des Lymphologischen Kompressionsverbandes angewendet  wird, eine intensive Kompressionstherapie mit zweimal täglichen Kompressionsverbänden, konsequentes Gehtraining und Einsatz entwässernder Therapeutika

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