Konservative Therapien

Wenn keine Operation erforderlich ist, erwartet den Patienten eine fachgerechte, konservative Therapie. Dazu gehört eine kompetente Kompressionsbehandlung. Abhängig vom Venenleiden werden Lymphdrainage, Verödung (Sklerosierungstherapie), Lasertherapie, Physiotherapie und Naturheilverfahren eingesetzt.Venengymnastik und Venen-Walking können die Patienten nach Anleitung üben und dann zu Hause weiterführen.

Kompression

Kompression ist die Basis jeder Venenbehandlung. Krampfadern entstehen durch eine venöse Stauung in den Beinen. Diesem erhöhten Venendruck kann nur Druck von außen, also Kompression, entgegenwirken. Ein gut passender Kompressionsstrumpf drückt die Venen bis zu einem gewissen Grad zusammen. Dadurch können die Venenklappen wieder schließen und der venöse Rückstrom funktioniert. Die Kompressionsbehandlung wird nach Verödung oder operativen Entfernung von Krampfadern verordnet. 
Unmittelbar nach der Behandlung im Venenzentrum erhalten die Patienten perfekt sitzende Kompressionsstrümpfe, die sie in Absprache mit dem behandelnden Arzt zwei bis sechs Wochen nach der Operation tragen sollten. Das ist sehr wichtig zur Sicherung des Behandlungserfolges. 
Ist eine konservative, also nicht operative, Behandlung erforderlich, erwartet die Patienten eine fachgerechte Kompressionsbehandlung mit speziellen Verbandstechniken, gegebenenfalls eine Verödungs- oder Lasertherapie.